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Eröffnung des Océanolab, einer neuen Abteilung in Océanopolis

Wir freuen uns, Ihnen die Eröffnung eines brandneuen Zentrums für Meereswissenschaften bekannt zu geben: das Océanolab!

Veröffentlicht am 09/05/2023. Zuletzt aktualisiert am 23/06/2023.

Das Océanolab ist ein einzigartiges Konzept, um in die Geheimnisse der Meere einzutauchen, wissenschaftliche Experimente live zu beobachten und die Auswirkungen des globalen Wandels auf die marine Biodiversität besser zu verstehen.

Eröffnung des Océanolab, einer neuen Abteilung in Océanopolis

 

WAS IST DAS OCÉANOLAB?

Océanolab ist ein Programm, das von Océanopolis in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Institut für Meeresforschung (IUEM) und der Universität der Westbretagne (UBO) entwickelt wurde. Es zielt darauf ab, Wissenschaftler und Bürger im Rahmen von Forschungsprojekten rund um die Meeresökologie, im Kontext des Klimawandels, der Verschmutzung der Ozeane und des Rückgangs der Biodiversität, zusammenzubringen.

WAS SIND DIE ZIELE VON OCÉANOLAB?

Die Ziele des Océanolab-Programms sind, die „Wissenschaft im Werden“ mit der Öffentlichkeit zu teilen, d.h. wissenschaftliche Arbeiten in Echtzeit über ein Jahr lang in einem dafür geschaffenen Bereich im Herzen von Océanopolis zu präsentieren.

Es geht u.a. darum, in einem Kontext von Desinformation und Vertrauensverlust in die wissenschaftliche Welt, diese besser zu verstehen und das kritische Denken des Publikums zu fördern.

Aber auch …

  • Wissenschaftler vorübergehend aus ihren Laboren herauszulocken, um sich einem Publikum zu nähern, das sie in Frage stellt.
  • Eine neuartige und experimentelle Herangehensweise an die Verbreitung von wissenschaftlicher, technischer und industrieller Kultur anzubieten.
  • Das Interesse der Bürger für Wissenschaft und Technik zu wecken, bei jungen Menschen Berufungen zu schaffen und die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern.
  • Berufe im Gebiet der Forschung, Innovation und Entwicklung attraktiver zu machen.
  • Eine einzige, gemeinsame, strukturierende und operative Schnittstelle zu schaffen, um die Vernetzung zwischen Forschungs-, Innovations- und Wissenschaftskultur-Akteuren zu stärken.
Wissenschaftliche Vermittlung bei Océanolab Wissenschaftliche Vermittlung bei Océanolab. © L'œil de Paco
Wissenschaftliche Vermittlung bei Océanolab Wissenschaftliche Vermittlung bei Océanolab. © L'œil de Paco
Besuch des Océanolab, Océanopolis Brest Besuch des Océanolab, Océanopolis Brest. © L'œil de Paco
Das wissenschaftliche Leitungsteam von Océanopolis und die Wissenschaftler. Das wissenschaftliche Leitungsteam von Océanopolis und die Wissenschaftler. © L'œil de Paco
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PRAKTISCHE INFORMATIONEN

Das Océanolab wurde am Mittwoch, den 29. März eröffnet und heißt Sie ab jetzt mittwochs, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr willkommen.

Zugangsregeln

Zugang im normalen Eintrittspreis für Océanopolis enthalten, aber nur an den genannten Öffnungstagen und -zeiten zugänglich.

Das Océanolab ist für Kinder ab 6 Jahren zugänglich.

Es ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich.

Öffnungszeiten

Das Océanolab ist während der Schulferien täglich geöffnet.

Außerhalb der Schulferien ist das Océanolab mittwochs, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

 

DAS OCÉANOLAB WÄHREND DER OSTERFERIEN

Vom 15. April bis zum 1. Mai einschließlich:

  • 2 Führungen täglich um 11 Uhr und 14 Uhr (Dauer 1 Stunde) – Ab 8 Jahren – Anmeldung am Eingang des Bretagne-Pavillons, im Rahmen der verfügbaren Plätze.
  • Freie Besuchszeit von 15 bis 18 Uhr – Ab 6 Jahren – Pädagogische und unterhaltsame Aktivitäten finden täglich um 15.30, 16.30 und 17.30 Uhr statt und werden von einem Wissenschaftsvermittler begleitet.

Vom 2. bis 8. Mai einschließlich:

  • 1 Führung pro Tag um 14 Uhr (Dauer 1 Stunde) – Ab 8 Jahren – Anmeldung am Eingang des Bretagne-Pavillons, im Rahmen der verfügbaren Plätze.
  • Freie Besuchszeit von 15 bis 18 UhrAb 6 Jahren – Pädagogische und unterhaltsame Aktivitäten finden um 15.30, 16.30 und 17.30 Uhr statt und werden von einem Wissenschaftsvermittler begleitet.

 

AKTUELLE WISSENSCHAFTLICHE PROJEKTE

Der Anstieg der Wassertemperatur, die Versauerung des Meerwassers, das Vorhandensein von Mikroplastik und die Sauerstoffarmut sind Folgen der globalen Veränderungen, die in unseren Küstenbereichen bereits spürbar sind.

Die wissenschaftlichen Experimente, die im Océanolab stattfinden, haben zum Ziel, die Auswirkungen dieser globalen Veränderungen auf die Biodiversität der Ozeane zu untersuchen, insbesondere auf bestimmte Arten wie Austern, Abalone und Venusmuscheln.

So sind die beiden ersten Projekte, das erste in 2023 und das zweite in 2024, mit den aktuellen Problemen des Klimawandels, des Rückgangs der Biodiversität und der Meeresverschmutzung verbunden. Diese im Océanolab initiierten Projekte sind Teil der territorialen Herausforderungen zum Umweltschutz und zur Anpassung an die aktuellen Veränderungen.

Studienobjekt
Europäische Auster (Ostrea edulis)
Untersuchte Faktoren
1. Plastikmüll

2. Anstieg der Wassertemperatur

3. Versauerung der Meere
Beteiligte Organisationen
Ifremer, CNRS, UBO, IRD, IUEM

Projekt #1 : MicroCO2sme

Das erste Forschungsprogramm, das im Océanolab-Raum stattfindet, heißt MicroCO2sme – Mikroplastik in einem CO2-reichen Ozean: Einsatz eines Mesokosmen-Testsystems zur Bewertung der Auswirkungen auf ein Ökosystem in gemäßigten Breiten.

Das Projekt MicroCO2sme wird von einem Team von Wissenschaftlern des Ifremer und des CNRS geleitet. Ziel dieses Projekts ist es, die Anfälligkeit einer einheimischen Austernart, Ostrea edulis, „europäische Auster“ auch Flachauster genannt, zu untersuchen. Die Frage, die die Wissenschaftler zu beantworten versuchen, lautet: In welchem Maβe werden diese Austern und ihresgleichen von den Faktoren Temperaturanstieg, sinkende pH-Werte und Plastikverschmutzung bis zum Jahr 2100 betroffen sein?

Zu diesem Zweck wurden im Océanolab vier Experimentierbecken installiert, dank derer verschiedene Lebensbedingungen, von einem einzigen Faktor, bis hin zu kombinierten Faktoren untersucht werden können. Im Laufe des Jahres werden Probenentnahmen durchgeführt, um die Auswirkungen auf die Flachaustern und die damit verbundene Biodiversität der Riffe zu analysieren und zu bewerten. Das Ziel ist es, langfristig die Auswirkungen auf Individuen, Populationen und Gemeinschaften zu verstehen.

Projekt#2 : AUSWIRKUNGEN DES GLOBALEN WANDELS AUF DEN BESTAND VON ABALONEN

Das zweite, im Océanolab aufgenommene Forschungsprogramm, betrifft die europäische Abalone, zu Deutsch auch Irismuschel oder Seeohr genannt, eine emblematische Art der bretonischen Küste.

Die Abalonenpopulationen haben seit Ende der 1990er Jahre aufgrund der Auswirkungen eines pathogenen Bakteriums – Vibrio harveyi – einen massiven Rückgang erlitten. Seit einigen Jahren arbeiten Wissenschaftler und Experten gemeinsam daran, den dezimierten Bestand wieder aufzubauen. Der globale Wandel wirft jedoch die Frage auf, ob die Abalonen in der Lage sind, mit den rasanten Veränderungen ihres natürlichen Lebensraums Schritt zu halten: Temperaturanstieg, Ozeanversauerung, usw.

Daher wird 2024 im Océanolab ein Experiment durchgeführt, um zu erforschen, wie und ob Abalonen auf Umweltveränderungen reagieren können.

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Studienobjekt
Europäische Abalone (Haliotis)
Untersuchte Faktoren
1. Plastikmüll

2. Anstieg der Wassertemperatur

3. Versauerung der Meere
Beteiligte Organisationen
PR, UBO, IUEM

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG UND PARTNER

Logo Brest aim    Logo UBO   Logo IUEM

république française  Ministère de la transition écologique et de la cohésion des territoires        Logo département  Logo de Brest Métropole    

⚠️ Information Métamorphose ⚠️

Le pavillon Bretagne est temporairement fermé jusqu’au 8 février 2024 inclus : vous bénéficiez de 25% de remise (hors abonnements et cartes cadeaux) sur le prix de votre billet.

Tous les autres espaces de visite, restent ouverts !

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